Gesund
& Stark
Dein persönlicher Weg mit Jens Schimmel
Wer bin ich
– und warum du mir vertrauen kannst
Ich bin Jens Schimmel, 1984 geboren, mit großer Leidenschaft für Sport und Bildung. Nach dem Abitur, mit Sport und Biologie als Leistungskurs und dem Pierre-de-Coubertin-Schulsportpreis, folgte ein Lehramt Studium mit Fokus auf dieselben Fächer. Seit 2012 setze ich mich auch als Koordinator für die Themen „Schule und Gesundheit“ an der Ludwig-Geißler-Schule Hanau ein.
Seine Qualifikationen sind vielseitig: Fitnesslehrer-A-Lizenz, Reha-Sport für Orthopädie, Herz & Lunge, Rückenschullehrer und vieles mehr. Bei Fragen gerne über folgende Mail kontaktieren: dieschimmels@gmail.com.
Es gibt Momente, in denen man merkt: Gesundheit ist mehr als nur Abwesenheit von Krankheit. Sie ist ein lebendiger Prozess, ein Zusammenspiel aus Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Koordination und der Fähigkeit loszulassen. Gesundheitsroutinen sind kein Luxus – sie sind das Fundament, auf dem ein starkes Leben gebaut wird.
Wie „Gesund & Stark“ dein Wohlbefinden verändert
Klein anfangen. Schritt für Schritt. Mit diesem Board bekommst du keinen Marathon – sondern ein System, das dich im Alltag unterstützt. Jede der sechs Säulen wirkt für sich – zusammen entfalten sie Kraft. Für alle, die Lust haben, ihr Wohlbefinden zu steigern. Außer bei gesundheitlichen Einschränkungen – insbesondere bei Herz- oder Lungenerkrankungen – dann bitte ärztlich abklären lassen. Hier ein Überblick, was dich erwartet:
1. Kraft – so festigt du deinen Körper
Es gibt Muskeln, die von Natur aus zur Abschwächung neigen. Ihre gezielte Kräftigung verbessert die Haltung und erleichtert das Bewältigen von Widerständen im Alltag – sei es beim Heben einer Kiste oder beim Verstellen eines Stuhls.
- Brust und Armbeuger
Die Handflächen in Gebetshaltung 3×5 Sekunden kräftig gegeneinander drücken. - Hintere Schulter und oberer Rücken
Die Unterarme greifen und 3×5 Sekunden auseinanderziehen. - Armstrecker und großer Rückenmuskel
An einem Tisch (leichter) oder einem Stuhl (schwerer) nach hinten abstützen und den Körper durch Beugen und Strecken der Arme bewegen – 3 Durchgänge à 5 Wiederholungen. - Rückenstrecker und unterer Rücken
Auf einen Stuhl setzen, die Arme vor der Brust kreuzen und die eigenen Schultern greifen. Mit den Ellenbogen 3 Durchgänge à 5 Mal die Knie berühren und sich wieder aufrichten. - Beine (Oberschenkel und Waden)
Der „Skispringer“: Beine beugen, Arme nach vorne strecken, Fersen anheben und die Arme nach hinten führen – 3 Durchgänge à 5 Wiederholungen.
2. Ausdauer – dein Motor für Herz & Lunge
Beim Ausdauertraining trainieren wir Herz und Lunge und fördern die Durchblutung, da unsere Gefäße das Blut besser transportieren können. Je nach Fitnesszustand kann man einen Kniehebelauf über 1, 3 oder 5 Minuten durchführen. Dabei stellt man sich vor, dass die Füße im Matsch feststecken und hebt die Knie abwechselnd nach oben.
Die Übung kann – je nach persönlichem Level – auch im Sitzen durchgeführt werden. Dabei können die Knie entweder mit den Händen oder mit den Ellenbogen berührt werden.
3. Beweglichkeit – damit jeder Tag leichter wird
Es gibt Muskeln, die von Natur aus zur Verkürzung neigen. Durch regelmäßiges Dehnen dieser Muskulatur wird die Haltung verbessert, und Alltagsherausforderungen wie Schuhe binden oder sich am Rücken kratzen lassen sich leichter bewältigen. Ich beziehe mich hier bewusst auf die unter „Kraft“ aufgeführten Muskelgruppen. Jede Übung sollte 3-mal für jeweils 5 Sekunden durchgeführt werden.
- Brust und Armbeuger
Die Arme seitlich ausstrecken, die Finger nach hinten drehen und die Arme so weit wie möglich nach hinten ziehen. - Hintere Schulter und oberer Rücken
Einen Arm nach vorne ausstrecken, mit der anderen Hand den Ellenbogen greifen und den ausgestreckten Arm zur Brust ziehen. - Armstrecker und großer Rückenmuskel
Eine Hand versucht, die gleichseitige Schulter zu greifen. Die andere Hand drückt den Ellenbogen nach oben. Wenn der linke Ellenbogen nach oben zeigt, den Oberkörper leicht nach rechts neigen. - Rückenstrecker und unterer Rücken
Auf einen Stuhl setzen und mit den Händen an den vorderen Stuhlbeinen so weit wie möglich nach unten gleiten. - Beine (Oberschenkel und Waden)
Auf einen Stuhl setzen, ein Bein nach vorne strecken und die Zehen anziehen. Mit den Fingern am gestreckten Bein nach unten wandern, bis es nicht mehr geht, und die Position halten.
4. Schnelligkeit – nicht nur für Sportliche
Reaktionsschnelligkeit, Bewegungsschnelligkeit und kognitive Verarbeitungsfähigkeit hängen zusammen. Deshalb sollte man auch Schnelligkeitstraining in seinen Alltag einbauen.
Man kann zum Beispiel mit einer Hand zwei Tennisbälle hochwerfen und jeden Ball in einer anderen Hand fangen. Oder man wirft einen Tennisball gegen die Wand, klatscht einmal in die Hände und fängt ihn wieder – die Anzahl der Klatscher kann mit der Zeit gesteigert werden.
5. Koordination – Kontrolle über dein „Miteinander“ im Körper
Koordination begegnet uns im Alltag auf vielfältige Weise und setzt sich aus einigen Unterkategorien zusammen. Wir versuchen einmal eine Übung, die nach dem Beherrschen erschwert oder durch eine neue ersetzt werden sollte. Im Alltag hilft uns Koordination, mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig fertigzuwerden – zum Beispiel eine Treppe hochzusteigen und dabei wackliges Geschirr zu tragen.
Stell dir vor, du hebst Hanteln: Die Ellenbogen sind am Körper, und die Arme beugen und strecken sich. Wenn die Hände oben sind, ist die eine Hand offen, und wenn die Hände unten sind, ist die andere Hand offen. Wenn das funktioniert, nimmst du die Füße dazu: Während der Übung tippst du mit dem rechten Fuß einmal nach vorne zur Seite und schließt die Füße wieder, dann das Gleiche mit links.
6. Entspannung – dein Reset-Knopf
Stress hat viele Negativfolgen für unsere Gesundheit. Bewegung und Sport sind schon ein sehr guter Stress Blocker, Atemübungen können direkt das Stresslevel senken. Atme 2, 4 oder 6 Sekunden ein, halte in der Zeit die Luft an, atme die gleiche Zeit die Luft aus und halte in denselben Sekundentakten die Luft wieder an und beginne wieder von vorne. Das ganze 5 Mal.
Dein Start — so geht’s los
Wähle die drei Bereiche, die dir momentan am wichtigsten sind. Fange sanft an — lieber kleine Schritte als Überforderung. Tracke deine Fortschritte täglich, spüre, wie sich deine Haltung, deine Kraft, deine Energie verändert.
Es sind die kleinen Gewohnheiten, die Großes bewirken. Ich freue mich, dich auf diesem Weg zu begleiten – stark, beweglich und voller Kraft. Folge mir auch gern auf Instagram!